Ohne geeignete Infrastruktur resp. Partnerschaft wäre das Festival klangantrisch nicht umsetzbar. Aussergewöhnliche Spielorte entwickelten sich zu einem besonderen Kennzeichen des Festivals und ermöglichen Konzerterlebnisse in einmaliger Atmosphäre.

 

 

Konzerthalle Riggisberg (Engeloch-Halle)

In Riggisberg und Umgebung fehlt es an einer Konzerthalle für grössere Veranstaltungen. Dies ist für klangantrisch aber keine Hürde, vielmehr eine Chance um Wege zu beschreiten, die den Anlass einzigartig anders machen. So haben wir uns mit einem Akustiker und einem Eventspezialisten auf die Suche nach einer geeigneten Halle gemacht. Fündig wurden wir bei Peter Engeloch Reisen AG, die über eine gross dimensionierte Halle verfügt und die das nötige Potential für einmalige Konzert- und Klangerlebnisse bietet. So verwandelt sich die Engeloch-Halle für das Festival von klangantrisch zur Konzerthalle. Eben einzigartig anders.

Engeloch Reisen ist ein Familienunternehmen der zweiten Generation. Seit über 60 Jahren haben sich die Engelochs dem Reisen verschrieben – dafür engagieren sie sich auch heute noch leidenschaftlich. Ein motiviertes, langjähriges Reiseteam begleitet und verwöhnt die Gäste auf den Reisen durch Europa und Süd- und Nordamerika, damit der wohlverdienten Urlaub in vollen Zügen genossen werden kann. Mit Engeloch reist man stets in den modernsten und komfortabelsten Cars.

Die Peter Engeloch AG ist zudem ein Auftragnehmer der PostAuto Schweiz AG und stellt den Fahrbetrieb im Raum Riggisberg sicher. Für die Strecken, welche die Peter Engeloch AG bedient, sind täglich 16 Fahrzeuge im Einsatz. 28 Chauffeure sorgen dafür, dass die Fahrgäste sicher ans Ziel kommen. Sie legen jährlich über eine Million Kilometer zurück und fahren vom Bahnhof Toffen auf 527 Meter über Meer bis hinauf auf die Gurnigel-Stierenhütte auf 1613 Meter über Meer. Für den Unterhalt der Fahrzeuge sorgt die eigene Werkstatt in Riggisberg.

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Schloss Schwarzenburg

Ein Schloss für alle: Das hätten sich die Erbauer im Jahr 1573 nicht in den kühnsten Träumen einfallen lassen, dass sich eines Tages Tore und Türe für die breite Bevölkerung zur Nutzung und Gebrauch öffnen werden.

Das Schloss Schwarzenburg war der Sitz der Amtmänner, später der Regierungsstatthalter. Erbaut 1573–76 als Ersatz für die im Unterhalt viel zu teure Grasburg, die Bern und Freiburg 1423 den Grafen von Savoyen abgekauft hatten. 1980-83 Gesamtsanierung durch den Kanton Bern, dem nach 1798 der Amtsbezirk zugesprochen wurde. Kauf durch die Stiftung Schloss Schwarzenburg 2009.

Das Schloss entspricht dem Typus des Herrschaftshauses des 16. und 17. Jahrhunderts: Rechteckiger Baukörper unter Krüppelwalmdach. Hauptfassade ist die Giebelseite, Vertikalerschliessung durch den traufseitigen herrschaftlich wirkenden Treppenturm. Als Besonderheit fallen die Dreigeschossigkeit und der ummauerte Eingangshof auf. Hof, Ecktürmchen und Wehrgänge hatten keine militärische Funktion, sondern sind repräsentativ zu verstehen.
Die Hauptfassade ist asymmetrisch und lässt, sehr typisch für die Spätgotik, die innere Gliederung erkennen: Geringe Befensterung im EG deutet auf Nutzräume, Reihenfenster im 1. Stock zeigen wo die Wohnräume liegen, und die grossen Kreuzstockfenster im 2. Stock lassen den Festraum erkennen. Darüber Türe zum Aufzug in den Estrich. Die gereihten oder gekreuzten Fenster entsprechen spätmittelalterlicher Tradition.

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Kirche Riggisberg

Seit Menschengedenken grüsst die Kirche Riggisberg auf der Anhöhe über dem Dorf und lädt die Wanderer zum Verweilen ein. Zusammen mit dem Schloss bildet sie das Wahrzeichen des Dorfes. Dreimal jährlich findet in der Kirche eine Abendmusik statt, die unter dem Patronat der Kirchgemeinde steht.

Erstmals erwähnt wird die Kirche Riggisberg in einem Dokument aus dem Jahre 1343. Die im Schloss herrschenden Adelsgeschlechter waren dem Gotteshaus von jeher zugetan. Mehrere Renovationen zeugen davon, so auch zwei Wappenscheiben aus dem 17. Jahrhundert mit den Insignien der Familie «von Erlach», die sich rechts und links vom Eingang befinden.

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Abegg-Stiftung, Riggisberg

Sammeln, Erforschen und Restaurieren von historischen Textilien – das ist seit 50 Jahren die Domäne der Abegg-Stiftung. Ein grosser Teil dieser Tätigkeiten erfolgt im Stillen und ist vor allem auf Wissenschaftler und Spezialistinnen ausgerichtet. Die Ausstellung hingegen präsentiert, wie ein Schaufenster, die bedeutendsten und wichtigsten Kunstwerke der Sammlung.

Sie bietet einen Überblick über die Textilkunst des eurasischen Kontinents vom 4. Jahrhundert vor Christus bis um 1800, vom sieben Meter breiten Wandbehang aus dem spätantiken Ägypten über prachtvolle goldbroschierte Samtgewebe aus dem Mittelalter bis hin zu einem blauseidenen Hausmantel mit passender Mütze aus dem 18. Jahrhundert. Kostbare Renaissance-Gemälde, zum Beispiel aus dem Umkreis von Rogier van der Weyden oder Sandro Botticelli, Skulpturen und mittelalterliche Schatzkunst runden das Panorama ab.

In den jährlichen Sonderausstellungen lassen sich immer wieder neue Themen, Epochen und Techniken der Textilkunst entdecken. 2017 werden die oben erwähnten Hintergrundtätigkeiten ins Zentrum gerückt: Das Erforschen und Restaurieren von Textilien. Am Beispiel kürzlich restaurierter Schuhe, Gewänder und Behänge – alle aus Zentralasien und über 1’000 Jahre alt – wird das Aufgabenfeld einer Textilrestauratorin vorgestellt. Kurzvideos geben interessante Einblicke in die praktischen Arbeiten und Untersuchungen, die an den ausgestellten Kunstwerken ausgeführt wurden.

Eine Führung durch die Ausstellung der Abegg-Stiftung lässt Sie eintauchen in Erzählungen aus einer fernen Vergangenheit und aus fremden Weltgegenden und bringt Ihnen die erstaunlichen Errungenschaften der hochqualifizierten Seidenweber näher, die lange vor der Industrialisierung künstlerische und technologische Meisterwerke schufen.

Die Abegg-Stiftung unterstützt klangantrisch, indem sie ihre Räumlichkeiten und den Park für Anlässe zur Verfügung stellt.

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